Rezension: Der letzte erste Blick | Bianca Iosivoni*

04 Juni 2017

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LYX | Band 1 | Taschenbuch | 436 Seiten | New Adult | Kaufen?

Worum geht es?

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...

(Die Rechte am Klappentext liegen bei LYX.) 

Meine Meinung:

Emery muss nach einem mehr als unangenehmen Vorfall ihre Heimatstadt verlassen und wählt somit einen Studienort, an dem sie von vorne beginnen kann. Als sie dort ankommt und auf einen Mitbewohner statt einer Mitbewohnerin trifft, hofft sie, dass es sich um ein Missverständnis handelt. Doch weit gefehlt. Ihr Mitbewohner wird ihr wohl nicht gefährlich werden, wohl aber dessen Kumpel Dylan, der ihr Herz zum Rasen bringt. Doch Emery ist sich sicher: Sie möchte keinesfalls eine neue Beziehung, schon gar nicht mit einem Mann wie Dylan. Doch, wie es das Schicksal so will, kommen die beiden nicht umeienander herum und es entsteht ein Katz und Maus Spiel. Sie spielen sich gegenseitig Streiche und lernen sich so besser kennen. Doch beide haben Geheimnisse, die ihnen früher oder später im Weg stehen werden.

Erfrischend anders war die Geschichte um Emery und Dylan. Emery ist eine Frau, der in ihren jungen Jahren schon viel zugemutet worden ist. Aus diesem Grund, lässt sie niemanden an sich heran und kehrt ihre toughe Seite nach Außen. Anfangs hatte ich Bedenken, mit ihr warm zu werden, aber im Laufe der Geschichte hat sie eine große Entwicklung durchgemacht und sie wuchs mir immer mehr ans Herz. 
Doch noch mehr ans Herz gewachsen ist mir Dylan. Da die Geschichte sowohl aus der Sicht von Emery als auch von Dylan erzählt wird, konnte man die Gefühlswelten der beiden sehr gut kennenlernen. Dylan ist, anders als wir es in diesem Genre gewohnt sind, kein Bad Boy. Er ist ein lieber, zugänglicher Typ, der das Wohl anderer über sein eigenes stellt. Ein richtiger Good Guy eben. Auch Dylan hat seine Vergangenheit, die er versucht zu verschleiern. Der Leser bekommt in seinen Kapiteln immer mal wieder kleine Einblicke in seine Vergangenheit und lernt Dylan so noch mehr lieben. Wirklich erfrischend, einen Charakter zu haben, der sowohl nett ist, sich aber auch durchsetzen kann. Ein Mann, bei dem man sehr gut verstehen kann, warum er für Emery so attraktiv ist. 

Das gegenseitige Streichespielen gibt der Geschichte ordentlich Pepp und hat mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Ansonsten kommt die Geschichte ohne großartige Handlung aus, die Gefühle der beiden und ihre Beziehung zueinander stehen im Mittelpunkt. 
Die ganze Geschichte versprüht einen angenehmen Charme und man fühlt sich pudelwohl beim Lesen. 
Einzig und allein das Ende, das mir etwas zu kurz geriet, hat mir nicht so gut gefallen.

Fazit:

Eine erfrischende Liebesgeschichte, die jede Menge Charme versprüht und ohne Bad Boy auskommt.  Für alle Fans von Mona Kasten ein Must-read und natürlich für alle anderen, die Liebesgeschichten lieben. Ich vergebe fünf von fünf Lesepunkten. 




Weitere Rezensionen zum Buch:



*Diese Rezension ist in freundlicher Zusammenarbeit mit dem LYX Verlag entstanden, der mir hierfür das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 

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